The Truth about Life

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Wahrheit?! Also wirklich!

Bevor ich hier großkotzig behaupten kann, ich könne einfach so in die Welt hinausschreiben, was die "Warhrheit des Lebens" ist, sollte ich vielleicht konkreter werden. Denn einfach so die "Wahrheit" verkünden, das könnte ja jeder, das wäre zu einfach.
Nicht einmal Jesus vermochte das. Er selbst verkündete nur die Wrote Gottes, von denen er sich erhoffte, sie würden zu der "eigenen Wahrheit" der Menschen werden.
Und genau darum geht es: Die eigene Wahrheit.

Was ist Wahrheit überhaupt?
"Ist doch klar", werden einige von euch vielleicht jetzt sagen, " 'Wahr' ist etwas, was bewiesen ist. 'Wahr' ist, was sich verifizieren lässt. 'Wahr' sind allgemeingültige Aussagen."
Ich sage euch: 'Wahr' ist allein das, was euer Herz euch sagt und euch als 'wahr' zurückmeldet.
Ich versuche mal, es aufzuschlüsseln und greifbarer zu machen. Nehmen wir dabei jedoch bewusst die philosophisch - didaktischen Argumentationsstränge über "wahre Aussagen" heraus - sie würden den Rahmen sprengen und die Sache unnötig verkomplizieren.

Ich gehe anders vor und versuche, durch einschlägig bekannte Internetseiten wie "Wikipedia" oder "Yahoo" der Frage nach "der" Wahrheit auf den Grund zu kommen.
Ich wälze den Duden, das Brockhaus; Lexika über Lexika, Erklärungen über Erklärungen. Doch werde ich daraus wirklich schlau? Wie kann ich sicher sein, dass das dort Geschriebene "wahr" ist?
Ich stolpere zudem andauernd über Begriffe wie "Realität" und "Wirklichkeit", die dem Begriff der "Wahrheit" zwar ähneln, aber sich dennoch grundlegend von ihm unterscheiden.
Darum versuche ich, es anders zu erklären, es anders zu beleuchten. Ob ihr das, was ich hier schreibe dann als "wahr" empfindet, darauf habe ich keinen Einfluss und das bleibt auch gänzlich euch überlassen.

Zunächst einmal kann ich festhalten, dass es für jeden Menschen eine eigene subjektive Wahrheit gibt, aus der er sich seine für sich stimmige Wirklichkeit zusammenbastelt - es klingt beim ersten Lesen banal und in gewisser Weise stupide, jedoch fußen Wahrheiten einzig auf subjektivem Empfinden, auf Gefühlne, Denken und nervlichen Reizungen, die bei jedem Menschen nunmal unterschiedlich sind.

"Jeder hat seine Sicht auf die Dinge", heißt es so schön.
Hinzu kommt, dass jeder, der jemals die Filme "Matrix" oder "Inception" gesehen hat, mir zustimmen wird, dass man sich der "einen" Wirklichkeit zu keinem Zeitpunkt bewusst sein kann - warum soll es nicht also für jeden seine eigene Wirklichkeit geben, die sich im Zusammenspiel mit anderen zu einer großen vermengt?
Dieses große Ganze, diese Fülle von subjektiven Wirklichkeiten kann man dann als "Realität" beschreiben.
Hierzu zählt alles, was sich naturwissenschaftlich auch beweisen lässt, was im Volksmund gültig ist, was gesetzlich vielleicht sogar festgeschrieben steht. Diese Realität ist der äußere Rahmen unserer Gesellschaft, sie gibt uns und unserem Zusammenleben Halt, fängt uns auf und weist uns in gewisser Weise den richtigen Weg.

Aber muss ich diese "äußerliche Realität" als einzige Säule für meine eigene Wirklichkeit nehmen?
Nein.
 Der Urknall ist naturwissenschaftlich bewiesen; daran glauben, es für "seine" Wahrheit halten, muss niemand. Dieser Mensch hat als seine Wirklichkeit anerkannt, dass Gott allein der Schöpfer allen Lebens ist; zum Trotze all der verifizierten Untersuchungen und Ergebnisse biologischer Forschungen.

Und hier ist der Punkt, an dem alle drei scheinbar identischen Begriffe miteinander in Verbindung treten: Es gibt etwas, dass ich als "wahr" anerkenne, danach lebe ich, es wird "meine Wirklichkeit". Ich habe nun die Möglichkeit, sie anhand der "Realität" zu überprüfen, meine Position und Ausrichtung zu überdenken. Ändern muss ich dennoch nichts, denn meine Wirklichkeit bleibt ein aus meinen Gefühlen und Reizungen einstandenes "wahres" Fundament, nach dem ich leben kann und darf.

Noch ein kleines Beispiel: Ihr kennt sicher einen Menschen in eurem Umfeld, der immer Recht haben will, nichts auf seine Meinung kommen lässt. Dieser Mensch glaubt felsenfest und einzig an SEINE Wirklichkeit, an SEINE Wahrheit und lässt sich auch nicht durch die bewiesene Realität davon abbringen. Nervig, klar. Aber auch bewundernswert.
Ich will damit nicht sagen, dass fortan jeder allein nach seiner persönlichen Überzeugung, nach seiner Wahrheit leben sollte; so funktioniert keine Gesellschaft.
Ich will damit nur ausdrücken, dass es wichtig ist, sich klarzumachen, dass "Wahrheit" ein rein subjektiver Begriff ist, der zwar die Realität nicht ausschließt, aber dennoch rein auf Emotionen des Einzelnen basiert.

Eine Wahrheit als "sein Eigen" anzuerkennen, danach leben zu wollen und die Einzigartigkeit zu erkennen, ist etwas Großartiges. Trotzdem entbehrt es uns nicht der Aufgabe, verantwortungsvoll damit umzugehen und die Realität als eine naturwissenschaftlich bewiesene Basis anzuerkennen und miteinzubeziehen. Das ist lebensnotwendig.

'Wahr' ist also, was du fühlen kannst, was dein Herz dir als 'wahr' signalisiert.
'Wahr' ist, dass es mehrere Wahrheiten und Wirklichkeiten gibt.
'Wahr' ist vor allem, dass ich euch nicht DIE Wahrheit des Lebens erzählen will; dazu bin ich nicht in der Lage.
Ich möchte euch lediglich einen Einblick in "meine Wahrheit" geben und euch einladen, sie mit eurer zu vergleichen.
Ich möchte euch einladen, mit mir über SInn und Unsinn des Lebens, über Wahrheit und Unwahrheit zu diskutieren:

Denn 'wahr' ist, dass es so etwas wie "Die Wahrheit" gar nicht gibt.



Ich freue mich über eure Kommentare und Denkanstöße! :-)

 

xo zoe

11.11.13 21:22

Letzte Einträge: Aller Anfang ist schwer..

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


dekanda / Website (11.11.13 21:29)
Hört sich logisch an. Auch anders ausgedrückt: es gibt mindestens 6 Milliarden Wahrheiten, ebenso viele wie es Menschen gibt. ;-)

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